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Baden-Baden - Der verstorbene Sänger Robin Gibb ist insgesamt 1.038 Wochen in den deutschen Charts vertreten gewesen. Wie eine Media Control Sonderauswertung zeigt, entfielen davon 129 Wochen auf Beiträge als Solokünstler. Gibbs erfolgreichste Solo-Single war "Juliet", die 1983 ganze 22 Wochen in den Charts rangierte und dabei sechs Mal an der Spitze lag.
Berlin - Die Bundesregierung hat nach Ansicht von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) "ein paar harte Wochen vor sich". Im "Bericht aus Berlin" (ARD) sagte Kauder, dass die Regierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Sommerpause noch das Betreuungsgeld verabschieden müsse, auch die "Gesetzgebungsvorhaben mit dem Stabilisierungsmechanismus und dem Fiskalpakt", bei der die schwarz-gelbe Koalition die Stimmen der Opposition benötigt, stünden noch auf dem Programm. "Darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren", betonte der CDU-Politiker.
Berlin - Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat die Ausreise des chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng in die USA begrüßt. "Ich freue mich sehr, dass sich Cheng Guangcheng mit seiner Familie auf dem Weg in die USA befindet. Hoffentlich findet damit der jahrelange Leidensweg für ihn und seine Familie ein Ende und sie finden eine Möglichkeit der Erholung", erklärte Löning am Samstag.
Berlin - Nach Einschätzung von Grünen-Fraktionschefin Renate Künast bleibt die Energiewende trotz des Personalwechsels an der Spitze des Bundesumweltministeriums ungewiss. Der künftige CDU-Ressortchef Peter Altmaier sei "ein Umweltnovize, der nur dann Erfolg haben wird, wenn ihn die Kanzlerin voll unterstützt", sagte Künast der "Saarbrücker Zeitung". Sie sei aber "skeptisch, ob Merkel dazu bereit ist".
Rüsselsheim - Der Opel-Geschäftsführung droht im Falle einer Schließung des Standorts Bochum harter Gegenwind von Seiten der IG Metall. "Die IG Metall wird keine Versprechungen machen, außer der: Wir sind in der Lage, gegenüber Opel und GM eine sehr harte Auseinandersetzung zu führen", sagte Armin Schild, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Frankfurt und Mitglied des Opel-Aufsichtsrats, der "Süddeutschen Zeitung". "Die Manager bei Opel und GM sollten vorher wissen, auf was sie sich einlassen."
Berlin - Der Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld wird voraussichtlich doch nicht am 3. Juni dieses Jahres eröffnet. Regierungskreise bestätigten am Dienstag entsprechende Medienberichte. Eine Sprecherin der Flughafengesellschaft wollte gegenüber der dts Nachrichtenagentur die Verzögerung nicht bestätigen und verwies auf eine Pressekonferenz der Betreiber am Mittag.
Düsseldorf - Die drittgrößte deutsche Handy-Gesellschaft, E-Plus, will offenbar Tausende Mobilfunkmasten und Sendestationen an einen Finanzinvestor verkaufen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab. Erste Gespräche mit möglichen Interessenten habe E-Plus-Chef Thorsten Dirks in den vergangenen Wochen aufgenommen.
Berlin - Die Bundesregierung erwartet nach den Worten von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) von der Ukraine nicht nur eine Lösung des Falles Timoschenko, sondern eine Beachtung der Menschenrechte im Umgang mit allen Oppositionellen. "Uns geht es um eine Normalisierung des Umgangs mit der Opposition in der Ukraine insgesamt. Sollten wir hier in den kommenden Wochen Fortschritte erleben, wäre das ein gutes Zeichen", sagte Friedrich "Bild am Sonntag" und fügte hinzu: "Unsere Erwartungen an die Ukraine sind klar: Die Menschenrechte müssen im Umgang mit Inhaftierten gewahrt bleiben."
Damaskus - In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist nach Angaben von Regimegegnern eine Autobombe detoniert. Berichten zufolge hätten Bewohner am Freitag eine laute Explosion gehört. Aktivisten sprachen davon, dass sich der Vorfall im Stadtviertel Al-Sinaa abgespielt habe.
Düsseldorf - Die amtierende Regierung aus SPD und Grünen liegt drei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen trotz leichter Verluste in der Wählergunst vorn. Das ist das Ergebnis des NRW-Trends von Infratest dimap im Auftrag des WDR-Politmagazins Westpol. Demnach kämen, wenn heute gewählt würde, die SPD auf 39 Prozent der Stimmen (-1) und die Grünen auf elf Prozent (-1).
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