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Ehingen - Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz sieht die schnelle Lösung bei der Frage der mehr als 4.000 Kündigungsschutzklagen als Voraussetzung für die Rettung der insolventen Drogeriemarktkette. Sonst gebe es ein Problem, Schlecker zu retten, sagte Geiwitz in einem Interview der Zeitschrift "SUPERillu". "Schließlich reden wir von einem Kostenrisiko von 100 Millionen Euro mehr Personalkosten, wenn die gekündigten Mitarbeiter wieder eingestellt und bezahlt werden."
Tokio - Die US-Rating-Agentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Japans um eine Note gesenkt. Wie die Agentur am Dienstag mitteilte, wurde die Bonitätsnote um eine Stufe von "AA-" auf "A+" herabgestuft. Zudem wurde der Ausblick auf die weitere Entwicklung auf negativ gesenkt, Japan droht somit eine weitere Herabstufung.
Berlin - Unionsfraktionsvize Michael Meister (CDU) hat den Eurobonds-Befürwortern Frankreich und Italien vorgeschlagen, gemeinsame Staatsanleihen aufzulegen. "Die Staaten, die die Eurobonds fordern, können zusammen gemeinsame Bonds herausgeben", sagte Meister der "Rheinischen Post". Deutschland lehne eine Beteiligung an solchen gemeinsamen Staatsanleihen der Euro-Länder jedoch ab.
Berlin - Der ehemalige Bundesbank-Vorstand und SPD-Politiker Thilo Sarrazin stößt mit seinem Buch "Europa braucht den Euro nicht" bei Fachleuten auf ein geteiltes Echo. In der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) kritisierte der Historiker Paul Nolte, Sarrazin spiele mit dem Feuer. "An Wirtschaft und Währung hängt die europäische Aussöhnung. Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass es wieder Kriege gibt, wenn Europa zerfällt", sagte Nolte.
Berlin - Der frühere SPD-Spitzenpolitiker und Bestsellerautor Thilo Sarrazin fordert die Bundesregierung auf, nicht länger auszuschließen, dass Deutschland die Euro-Zone verlassen könnte. "Wenn man nicht für sich einen Punkt festlegt, an dem man nicht mehr mitmacht, verliert man jede Verhandlungsmacht", sagte Sarrazin der Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). "Ich kenne das aus meinem Beamtenleben", so Sarrazin weiter.
Chicago - Der italienische Ministerpräsident Mario Monti rechnet fest mit einem Verbleib Griechenlands in der Eurozone. "Ich denke, dass die Griechen im Euro bleiben wollen", erklärte Monti am Sonntag gegenüber dem US-Fernsehsender CNN. Es seien allerdings nicht alle Griechen bereit, auch alles für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone zu tun, so Monti weiter.
Berlin - Die Bundesregierung hat nach Ansicht von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) "ein paar harte Wochen vor sich". Im "Bericht aus Berlin" (ARD) sagte Kauder, dass die Regierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Sommerpause noch das Betreuungsgeld verabschieden müsse, auch die "Gesetzgebungsvorhaben mit dem Stabilisierungsmechanismus und dem Fiskalpakt", bei der die schwarz-gelbe Koalition die Stimmen der Opposition benötigt, stünden noch auf dem Programm. "Darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren", betonte der CDU-Politiker.
Berlin - Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat den früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) wegen seiner Euro-kritischen Thesen scharf angegriffen. "Sarrazin liegt erneut falsch. Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte und wird es bleiben", betonte Kauder gegenüber der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe).
Frankfurt/Main - Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, erteilt Spekulationen über eine Rückkehr zur D-Mark eine klare Absage. "Ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro ist undenkbar. Der wirtschaftliche und politische Schaden wäre für Deutschland und Europa irreparabel", sagte er der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe).
Camp David - Nach dem Ende des G8-Gipfels in Camp David sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama zu einem Gespräch zusammengekommen. Das teilte das Weiße Haus am Sonntag mit. Themen der Beratungen seien unter anderem die Schuldenkrise im Euro-Raum und die Lage der Weltwirtschaft gewesen.
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