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Berlin - Der Sportrechtler Michael Lehner, Vizepräsident der International Sports Lawyers Association und Schiedsrichter bei der Deutschen Institution für Sportschiedsgerichtsbarkeit, hat das Urteil des DFB-Sportgerichts scharf kritisiert. Die Richter hatten den Einspruch gegen die Wertung des Relegationsrückspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC abgewiesen, das wegen eines Platzsturms für 20 Minuten unterbrochen werden musste. "Mit diesem Urteil kann ich wenig anfangen", sagte Lehner der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe, 22. Mai).
München - Vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch im Kanzleramt drängt die CSU auf eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): "Das EEG hat seine Funktion gut erfüllt, aber jetzt muss es fit gemacht werden für die Energiewende", sagte CSU-Generalsektretär Alexander Dobrindt der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe, 22. Mai). Es müsse viel genauer die effizientesten Energien fördern. "Um die Stromversorgung für die Zukunft zu sichern, müssen Investitionen in einen Kapazitätsaufbau stattfinden, der auch weiterhin die regionalen Belange und die regionale Unabhängigkeit sichert", sagte Dobrindt.
Köln - Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, will offenbar einen Auftritt seines französischen Mitbruders Jacques Gaillot in Köln verhindern. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagausgabe) berichtet, erinnert Meisner Gaillot an ein Verbot aus dem Jahr 2004, auf Kölner Territorium tätig zu werden. "Umso mehr erstaunt es unseren Erzbischof, dass Sie ihm die geplante Veranstaltung in keiner Weise angekündigt haben", heißt es in einem Brief von Meisners Generalvikar Stefan Heße an Gaillot.
Düsseldorf - Die Generalbundesanwaltschat hat nach einem Mordaufruf eines Islamisten die Ermittlungen übernommen. Wie das nordrhein-westfälische Innenministerium am Montag mitteilte, rufe Yassin Ch. in einer Video-Botschaft zur Ermordung von Mitgliedern der rechtsextremen Partei Pro NRW auf. "Wir nehmen die Drohung ernst", bestätigte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums.
Berlin - Im Grünen-Streit über die Festlegung auf Rot-Grün zur Bundestagswahl 2013 beharrt Bundestagsfraktionschefin Renate Künast auf einem Bündnis mit der SPD. "Die Leute, die uns wählen, wollen eine rot-grüne Koalition. Dann müssen wir das auch als Ziel benennen und dafür kämpfen", sagte Künast der Tageszeitung "Die Welt".
Berlin - Sänger Roman Lob will seine Englischkentnisse auffrischen, bevor es am Donnerstag nach Baku zum Eurovision Song Contest geht. "Ich würde nicht sagen, dass ich der beste Englischsprecher auf der Welt bin. Ich muss es noch mal auffrischen für Baku, bin im Moment auch dabei", sagte er der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagsausgabe).
Berlin - Angesichts der steigenden Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl fordern Bayern und Niedersachsen, dass sich die Innenministerkonferenz von Bund und Ländern damit intensiv befasst. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sagte der Tageszeitung "Die Welt", er wolle das Thema "zu einem Schwerpunkt" der am 30. Mai tagenden Innenministerkonferenz machen. Der Sprecher der Unions-Innenminister sagte: "In Niedersachsen haben wir kontinuierlich die Polizeipräsenz erhöht und 1000 neue Polizeikräfte eingestellt."
Hamburg - Der frühere WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen kritisiert die Nachrichten im Ersten. Die "Tagesschau" sei "erstklassig gemacht – aber zu kurz, um das Welt geschehen adäquat abzubilden", sagte der 74-Jährige dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Deswegen dominierten dort deutsche Ereignisse.
Las Vegas - Steffi Graf, 22-fache Grand-Slam-Gewinnerin und Frau von André Agassi, verspürt keine Sehnsucht nach dem Tennisplatz, seit sie 1999 ihre Karriere beendet hat. "Ich gehe voll als Mutter, in meiner Stiftung `Children for Tomorrow` und in den geschäftlichen Dingen auf", sagte sie der "Welt am Sonntag". "Es fehlt mir nicht, selbst zu spielen. Dafür ist mein Leben mit zu vielen schönen Dingen gefüllt."
Peking - Das erste chinesische Textilunternehmen verlagert seine Produktion nach Italien: Der Uniformhersteller China Garment hat nach Informationen der "Welt am Sonntag" mit dem italienischen Herrenmodeunternehmen Caruso eine Produktionsvereinbarung für sein neues Label SheJi-Sorgere geschlossen. "Wir machen kein Joint-Venture. Wir produzieren, sie zahlen", sagte der Mehrheitseigner und Chef von Caruso, Umberto Angeloni, der Zeitung.
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