bospace news

Switch to desktop

Berlin - Nach dem Wahlerfolg bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen wird der Ruf nach einer Kanzlerkandidatin Hannelore Kraft in der SPD lauter. "Hannelore Kraft hätte als SPD-Kanzlerkandidatin sehr gute Chancen", sagte die Vizechefin der SPD-Bundestagsfraktion, Elke Ferner, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Auch die Vorsitzende der Parteilinken, Heide Mattheis, wünscht sich für die Bundestagswahl 2013 eine Kanzlerkandidatin Kraft: "Vom Typ her wäre Hannelore Kraft imstande, Angela Merkel zu schlagen."
Berlin - Nach ihrem Wahlsieg am vergangenen Sonntag wünscht sich der Arbeitnehmerflügel der SPD NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als nächste Kanzlerkandidatin. "Hannelore Kraft ist für die Kanzlerkandidatur nicht nur am geeignetsten, sondern hat auch die größten Erfolgschancen gegen Angela Merkel", sagte Klaus Barthel, Vorsitzender des SPD-Arbeitnehmerflügels, der "Bild am Sonntag". Das sehen auch die Deutschen so.
Berlin - Vor den anstehenden Neuwahlen in Griechenland haben Politiker von CDU/CSU und FDP das Land eindringlich aufgefordert, am vereinbarten Sparkurs festzuhalten. In der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) warnte FDP-Generalsekretär Patrick Döring, eine Abkehr vom Sparkurs habe unweigerlich den Austritt aus der Eurozone zur Folge. "Nach den Wahlen muss schnellstmöglich Klarheit über die künftige Regierung herrschen. Es gibt dann nur zwei Möglichkeiten: Bekenntnis zum Sparkurs oder Euro-Austritt", sagte Döring der Zeitung.
Berlin - SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat Kriterien für die Auswahl des Kanzlerkandidaten seiner Partei genannt: "Entscheidend ist die Frage, wer bei der Gesamtwürdigung aller Umstände die größten Chancen hat, die SPD in die Regierung zu führen", sagte Steinmeier der Tageszeitung "Die Welt" (Sonnabend). "Natürlich spielen Umfragen eine Rolle." Von Bedeutung sei auch, "wie der Kanzlerkandidat mit der eigenen Partei klarkommt und welche Chancen er in einem Wählerpublikum außerhalb der Partei hat".
Berlin - Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hat Spannungen in der SPD-Troika zugegeben, Konsequenzen für die Kür des Kanzlerkandidaten jedoch abgelehnt. "Dass es eine Meinungsverschiedenheit gegeben hat, ist erkennbar. Dies ist auch erlaubt", sagte Steinbrück im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).
Berlin - Der als SPD-Kanzlerkandidat gehandelte Fraktionschef der Sozialdemokraten im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, hat das Festhalten der sogenannten SPD-Troika am Zeitplan für die Herausfordererrolle zur Bundestagswahl bekräftigt. Im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" sprach sich Steinmeier für eine Kanzlerkandidaten-Entscheidung "im Licht des Ausgangs der Landtagswahl von Niedersachsen" aus. Vor dem Hintergrund aktueller Berichte über angeblichen oder tatsächlichen Streit in der SPD-Troika meinte er: "Es bleibt beim verabredeten Zeitplan. Es ist klug und sinnvoll, erst nach der für den 20. Januar 2013 anberaumten Landtagswahl in Niedersachsen zu entscheiden, wer für die SPD als Kanzlerkandidat gegen Angela Merkel antreten soll."
Athen - Trotz aller Hilfen kann die Krise in Griechenland weiter "aus dem Ruder laufen". Das sagt Matthias Mors, Chef der Troika Mission der EU-Kommission, im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" in Brüssel. Mors bescheinigte Athen "Fortschritte und eine gute Chance, die Krise in der Eurozone zu überwinden"; schränkt aber gleichzeitig ein: "Über den Berg ist Griechenland noch nicht."
Lissabon - Portugal kann einem Zeitungsbericht zufolge mit weiteren internationalen Hilfsgeldern rechnen. Wie die Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt" berichtet, empfehlen die Experten der sogenannten Troika, die aus Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) besteht, in ihrem aktuellen Kontrollbericht die Freigabe von rund 15 Milliarden Euro. Die Hilfsgelder sollen voraussichtlich im April überwiesen werden.
Athen - Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds hält nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ein drittes Rettungspaket für Griechenland im Umfang von 50 Milliarden Euro für erforderlich. Es sei nicht garantiert, dass sich das Land wie geplant schon 2015 wieder selbständig Kredite besorgen könne. Deshalb habe Griechenland von 2015 bis 2020 möglicherweise einen "externen Finanzbedarf von bis zu 50 Milliarden Euro", heiße es laut dem Magazin in einem Entwurf des jüngsten Troika-Berichts zur Lage in Griechenland.
Berlin - Der als Kritiker der Euro-Rettungsschirme bekannte FDP-Bundestagsabgeordnete, Frank Schäffler, hat an seine Fraktionskollegen appelliert, dem neuen Griechenland-Hilfspaket am Montag im Bundestag nicht zuzustimmen. In einem "Handelsblatt-Online" vorliegenden Brief an die liberalen Parlamentarier begründet Schäffler seinen Appell damit, dass Griechenland bis heute noch keine wichtigen Reformen umgesetzt, alle Wachstumserwartungen verfehlt und seine Haushaltsziele verpasst habe. "Die positiven Annahmen der Troika werden sich zum wiederholten Mal als Makulatur erweisen. Nicht erst 2020, sondern schon viel früher werden wir erneut über ein drittes oder viertes Griechenlandpaket entscheiden müssen", schreibt Schäffler.
Seite 1 von 3

(c) starchip systems

Top Desktop version