bospace news

Switch to desktop

Sanaa - In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat es einen Selbstmordanschlag auf Soldaten gegeben , bei dem nach Armee-Angaben mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Polizei sprach dagegen von zehn Toten und mindestens 20 Verletzten. Berichten zufolge ereignete sich der Anschlag während einer Militärübung zum Nationalfeiertag in der Hauptstadt.
Kabul - In Afghanistan hat ein Selbstmordattentäter sich selbst und vier weitere Menschen, darunter zwei Kinder, getötet. Wie örtliche Sicherheitskräfte am Sonntag mitteilten, griff der Attentäter einen Konvoi der internationalen Schutztruppe ISAF nahe eines Polizei-Kontrollpunktes an und brachte eine Bombe zur Explosion. Dabei riss er die beiden Kinder sowie zwei ISAF-Soldaten mit in den Tod.
Kabul - Im Süden von Afghanistan haben zwei Männer, die mit Polizeiuniformen verkleidet waren, zwei NATO-Soldaten erschossen. Wie die internationale Schutztruppe ISAF mitteilte, handelte es sich bei den Tätern mit hoher Wahrscheinlichkeit um aufständische Taliban-Kämpfer und nicht um echte Beamte. Afghanischen Behördenangaben zufolge waren die beiden Schützen allerdings bereits seit einem Jahr Mitglieder der Polizei.
Berlin - Der Wehrbeauftragte des Bundestages hat die mangelnden eigenen Bundeswehr-Fähigkeiten bei der Luftrettung von kämpfenden Soldaten in Krisenregionen beklagt. "Es ist bedauerlich, dass wir noch nicht selbst im Notfall deutsche Kräfte von überall her retten und evakuieren können", sagte Helmut Königshaus in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe). Der Wehrbeauftragte verwies auf die verteidigungspolitischen Richtlinien.
Berlin - Vor dem Antrittsbesuch des neuen französischen Präsidenten François Hollande in Deutschland hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) den europäischen Nachbarn an seine vertraglichen Verpflichtungen erinnert. "Was den Fiskalpakt angeht: der gilt", sagte Westerwelle der Berliner Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Hollande hatte im Wahlkampf angekündigt, den Fiskalpakt nachbessern zu wollen.
Berlin - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat das mehrheitliche Nein der SPD-Bundestagsfraktion zur erweiterten Anti-Piraten-Mission vor Somalia begrüßt. "Ich finde das Nein der SPD-Bundestagsfraktion richtig, weil die geplanten Angriffe an Land den Charakter des Einsatzes völlig wandeln", sagte Sellering der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). "Abgesehen davon bin ich immer zurückhaltend, wenn es um Auslandseinsätze der Bundeswehr geht. Die Bundeswehr sollte vor allem für die Landesverteidigung eingesetzt werden, nicht als kleine Eingreiftruppe, die überall in der Welt aktiv ist."
Magdeburg - Der Truppenübungsplatz Altmark soll das größte Übungszentrum in Europa werden. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Der scheidende Leiter des Gefechtsübungszentrums Letzlingen, Oberst Michael Matz, sagte dem Blatt, die Truppe bekomme dort eine komplette Übungsstadt.
Berlin - Die Grünen sind offen für eine von der Bundesregierung geplante deutsche Beteiligung an einer UN-Beobachtermission in Syrien. "Grundsätzlich spricht nichts gegen die Entsendung einiger Bundeswehrangehöriger nach Syrien im Rahmen einer unbewaffneten UN-Beobachtermission", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe, 10. Mai). Allerdings, so Nouripour weiter, wüssten die Grünen noch nicht genau, was die Bundesregierung konkret plane, da sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) "bei dem Thema bislang sehr bedeckt gehalten" habe.
Kiel - Um sich zu entspannen, schaut Wolfgang Kubicki, der Spitzenkandidat der FDP in Schleswig-Holstein, Kriegsfilme. Ein Reporter des "Zeit-Magazins" hatte eine Nacht lang Gelegenheit, Kubicki bei seinem Hobby zu begleiten, gemeinsam schauten sie die Kriegsserie "Band of Brothers". Über Kriegsfilme sagt Kubicki: "Ich gucke mir die nicht an. Ich spiele da mit."
Berlin - Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Elke Hoff, macht Druck auf die Bundesregierung, den geplanten Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan innenpolitisch zügiger vorzubereiten. In einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z. / Mittwochausgabe) kritisierte Hoff, bislang sei noch keine "Absicherung der Rückverlegungskosten" vorgenommen worden. "Das bereitet mir zunehmend Sorge."
Seite 1 von 8

(c) starchip systems

Top Desktop version