Berlin - Ute Biernat, Produzentin der abgesetzten ARD-Vorabendshow "Gottschalk live", führt das Scheitern der Sendung nicht auf konzeptionelle Produktionsschwächen zurück. "Gottschalk sollte Mittelpunkt der Sendung sein, aber wir haben uns nicht auf seiner Beliebtheit ausgeruht, sondern lange und intensiv mit allen Beteiligten, Thomas Gottschalk selbst und dem WDR, an dem Konzept gearbeitet", sagte Biernat in einem Exklusiv-Interview mit dem Branchenmagazin "W&V", dessen Ausgabe an diesem Donnerstag erscheint. Es sei die große Aufgabe bei jeder neuen Sendung herauszufinden, was die Leute vor dem Bildschirm fesselt - "leider ist uns das in diesem Fall nur mäßig gelungen", sagte Biernat weiter.