Dortmund - Vor dem Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart am Sonntag hat sich Marco Reus von Borussia Mönchengladbach in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" (ET 29. Januar) zu seinem Wechsel im Sommer zu Borussia Dortmund geäußert. "Ich habe nur diese eine Karriere und die dauert für einen Fußballspieler ungefähr 15 Jahre, wenn er denn ohne große Verletzungen bleibt. Deshalb ist es wichtig, dass jeder versucht, das Beste aus seiner Karriere zu machen - und da muss jeder auch auf sich selbst schauen. Ich habe mich für den Weg zu Borussia Dortmund entschieden und bin überzeugt, dass es der richtige Schritt in meinem Leben ist. Aber ich werde in jedem Spiel, das ich noch für Gladbach bestreite, alles geben. Ich werde mich bis zum letzten Tag für Gladbach zerreißen", sagte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler.
Frankfurt/Main - Schalke-Spieler Jermaine Jones hat am Dienstag das Strafmaß des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) akzeptiert, wonach er wegen seines Tritts gegen Gladbach-Star Marco Reus für acht Wochen gesperrt wird. Das teilte der DFB in Frankfurt am Main mit. Somit darf Jones bis einschließlich 1. März 2012 weder an Pflichtspielen noch an Freundschaftsspielen seines Vereins teilnehmen.
Frankfurt/Main - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will den Schalke-Spieler Jermaine Jones nach seinem Tritt gegen Gladbach-Star Marco Reus für acht Wochen sperren. Das teilte der DFB in Frankfurt am Main mit. Jones dürfte demnach bis zum 1. März nicht mehr für den FC Schalke spielen, die Sperre gilt wettbewerbsübergreifend.
Mönchengladbach - Jungstar und Fußball-Nationalspieler Marco Reus wechselt im Sommer zum amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund. Dies teilte sein derzeitiger Verein Borussia Mönchengladbach am Mittwoch mit. "Wir haben Marco ein neues Angebot gemacht, bei dem der Verein über seine Schmerzgrenze gegangen ist, trotzdem hat sich Marco für einen Wechsel entschieden", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.
Gelsenkirchen - Schalke-Spieler Jermaine Jones hat sich nach seinem Tritt gegen Gladbach-Star Marco Reus gegen übermäßige Kritik gewehrt. "Was ich getan habe, gehört sich nicht. Aber Strafen von sechs Monaten für mich zu fordern, steht in keinem Verhältnis zu dem, was passiert ist", sagte der US-Nationalspieler der "Sport Bild".