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Berlin - Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat sich gegen eine Bürgerversicherung und für den Erhalt der privaten Krankenversicherung (PKV) ausgesprochen. "Die Luft für die PKV wird dünner. Die Branche muss etwas tun, sonst ist ihr Geschäftsmodell in Frage gestellt", sagte Montgomery der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe).
Berlin - Die Private Krankenversicherung (PKV) hat ihre Prämien nach Angaben der Bundesregierung zwischen 2000 und 2010 um durchschnittlich mehr als fünf Prozent im Jahr angehoben. Eine entsprechende Aufstellung hat das Finanzministerium auf Anfrage der Fraktion Die Linke übermittelt, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Freitagsausgabe berichtet. Demnach erreichte die Steigerung bei den "nach Art der Lebensversicherung" geführten Tarifen mit durchschnittlich 7,27 Prozent 2010 den höchsten Wert, das Jahr davor markierte mit 3,4 Prozent den niedrigsten.
Frankfurt/Main - Die privaten Krankenversicherer warnen vor einem Systemwechsel in der Krankenversicherung hin zu der sogenannten Bürgerversicherung. Das von SPD und Grünen vorangetriebene Projekt verschlechtere nicht nur die medizinische Versorgung, sagte Reinhold Schulte, der Vorsitzende des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV), "Handelsblatt-Online". "Sie bringt auch massive Steuer- und Beitragserhöhungen."
Berlin - Die Chefin des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Doris Pfeiffer, hat die Private Krankenversicherung (PKV) scharf angegriffen. "Ich bin überzeugt, dass das Geschäftsmodell der PKV auf Dauer nicht tragfähig ist", sagte Pfeiffer der "Rheinischen Post". "Die Politik geht immer mehr Schritte, um der PKV unter die Arme zu greifen, damit sie nicht umfällt", sagte Pfeiffer.
Berlin - Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), hält eine Reform der privaten Krankenversicherung (PKV) für unnötig. "Über ihren Reformbedarf muss die PKV selbst entscheiden", sagte Singhammer der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). Singhammer fügte hinzu: "Die CSU ist strikt dagegen, die PKV als Vollversicherung abzuschaffen. Im Koalitionsvertrag steht ein eindeutiges Bekenntnis der schwarz-gelben Koalition zur PKV."
Berlin - Die Forderung des gesundheitspolitischen Sprechers der Unionsfraktion Jens Spahn (CDU), die private Krankenvollversicherung für alle Bürger zu öffnen, hat Befremden beim PKV-Verband und helle Empörung in der Union ausgelöst. CSU-Gesundheitsexperte Max Straubinger sprach im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) von einem "Stück aus dem Tollhaus", das Spahn völlig unabgestimmt zur Aufführung bringe. "Die CSU wird niemals zulassen, dass das einzige Krankenversicherungssystem, das ohne Zuschüsse auskommt, ausgehungert wird", sagte Straubinger.
Berlin - Die CDU stellt erstmals die private Krankenversicherung in ihrer heutigen Form infrage. "Dass nur Selbstständige, Beamte und Gutverdiener sich privat versichern können, lässt sich nur noch historisch begründen", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). Und weiter: "Diese Trennung ist nicht mehr zeitgemäß, Sie finden dafür nicht einmal mehr auf einer CDU-Mitgliederversammlung eine Mehrheit."
Berlin - Nach Angaben der Privaten Krankenversicherung zahlen immer mehr Mitglieder keine Beiträge, obwohl sie einen Anspruch auf Leistungen haben. "Es gab Ende September 2011 insgesamt 144.000 Nicht-Zahler in der Privaten Krankenversicherung. Seit Einführung der allgemeinen Pflicht zur Versicherung können private Krankenversicherungen ihren Kunden wegen Zahlungsrückständen nicht mehr kündigen", sagte Dirk Lullies, Sprecher beim Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) der Zeitung "Die Welt" (Samstagausgabe).

Berlin Die Einnahmeverluste durch Nichtzahler in der privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich seit Mitte 2010 fast verdoppelt. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Ende Juni dieses Jahres zählten die gut 40 privaten Krankenversicherer demnach 142.800 Kunden, die mindestens drei Monate ihre Beiträge nicht zahlten.

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