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Berlin - Rund elf Milliarden Euro Umsatz entgehen deutschen IT-Unternehmen jährlich durch Wissens- und Kompetenzverlust. Das zeigt eine Studie des Fraunhofer IAO und des Hightech-Bundesverbands Bitkom. Trotz aktuell guter Geschäftsentwicklung geht vor allem das Wissen der mittelständischen IT-Unternehmen verloren.
Frankfurt/Main - Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat der griechischen Notenbank mehr Spielraum für die Liquiditätsversorgung hellenischer Banken gegeben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bei der Ratssitzung am vergangenen Dienstag sei die Obergrenze für die sogenannte Emergency Liquidity Assistance (ELA) für Griechenland von rund 90 Milliarden Euro auf fast 100 Milliarden Euro heraufgesetzt worden.
Berlin - Die SPD verlangt von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), die Risiken aus der Griechenland-Krise im Bundeshaushalt abzubilden. Auf Grund der niedrigen Zinsen der Hilfskredite für Griechenland und des niedrigeren Bundesbankgewinns nehme der Bund in diesem Jahr zwei Milliarden Euro weniger ein als geplant, sagte der SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider dem Nachrichtenmagazin "Focus". Für zusätzliche Griechenland-Risiken müsse Schäuble eine Vorsorge in seinen Etat einstellen.
Bremen - Um Europa aus der Krise zu führen, setzt Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), sowohl auf Sparen als auch auf Konjunkturprogramme. "Europa kann nicht aus der Krise geführt werden, wenn sich die Länder kaputt sparen", sagte Sommer im Interview mit dem Bremer "Kurier Am Sonntag". "Hätte Deutschland 2009 selbst einen solchen Weg gewählt und versucht, mit einem drastischen Sparkurs, dem Abbau von Arbeitnehmerrechten und mit Rentenkürzungen die Krise zu meistern, säßen wir heute noch mittendrin", betonte der DGB-Vorsitzende.
London - Europas größter Pharmagroßhandels- und Apothekenkonzern Alliance Boots soll zum weltweit führenden Gesundheits- und Kosmetikkonzern im Apothekenmarkt werden. "Ich denke über eine Fusion oder eine Partnerschaft mit einem Global Player nach", sagte der Chef des britischen Unternehmens, Stefano Pessina, dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Konsumgüterkonzerne wie Procter & Gamble, mit denen Alliance Boots bereits in Teilbereichen kooperiert, oder auch Gesundheitsdienstleister wie Medco kommen für die Expansion aber kaum in Frage: "Ich denke, dass beide Geschäftsmodelle eher zu weit entfernt sind von dem, was wir tun, als dass wir echte Synergien erzielen könnten", sagte Pessina.
München - Die Euro-Krise könnte Deutschland nach Einschätzung des Münchner Spitzenökonomen Hans-Werner Sinn bis zu eine Billion Euro kosten. "Der in Griechenland verlorene Betrag von etwa 80 Milliarden Euro ist klein im Vergleich zu der Summe, für die wir insgesamt haften: Um den Euro zu retten, sind wir bereits gewaltig ins Risiko gegangen", sagte Sinn der "Rheinischen Post". Die Bundesrepublik verliere bei einem möglichen Staatskonkurs Italiens, Griechenlands, Spaniens und Portugals über 600 Milliarden Euro.
Berlin - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat angesichts der anhaltenden Schuldenkrise eine Wachstumsinitiative für Europa erarbeitet. "Europa muss jetzt alles daran setzen, die strukturellen Bedingungen für mehr Wachstum und Beschäftigung zu verbessern", heißt es in einem dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) vorliegenden Positionspapier aus dem Wirtschaftsministerium. Das 16 Punkte umfassende Papier mit dem Titel "Mehr Wachstum für Europa" konzentriert sich auf die Themen Beschäftigung, Investitionen und Innovationen.
Tokio - Das japanische Energieversorgungsunternehmen Tepco hat im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr trotz staatlicher Hilfen einen Verlust von umgerechnet fast 7,5 Milliarden Euro gemacht. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit steigen die Gesamtverluste des Unternehmens durch die Atomkatastrophe in Fukushima auf nunmehr etwa 20 Milliarden Euro.
Berlin - Ein Euro-Austritt Griechenlands würde ein tiefes Loch in den deutschen Bundeshaushalt reißen. Nach einer Berechnung der Dekabank würden auf den deutschen Steuerzahler Kosten von mindestens 86 Milliarden Euro zukommen, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). So müsste Deutschland seinen geleisteten Beitrag an dem ersten Rettungsprogramm für Griechenland in Höhe von 15,2 Milliarden Euro abschreiben.
Berlin - Der Fiskus nimmt nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums wegen der hohen Benzinpreise insgesamt nicht zwingend mehr Umsatzsteuer ein. "Preissteigerungen bei Kraftstoffen führen nicht zwingend zu Mehreinnahmen bei der Umsatzsteuer", heißt es in der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe) vorliegt. "Höhere Ausgaben für Kraftstoffe bei gegebenem Einkommen und gleichbleibender Sparquote ziehen in der Regel Minderausgaben bei anderen Gütern nach sich", schreibt Finanz-Staatssekretär Hartmut Koschyk in seiner Antwort.
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