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Zürich - Beim Bahnhof Oerlikon in Zürich wird seit Dienstagvormittag eine ehemalige Maschinenfabrik mit einem Gewicht von 6.200 Tonnen versetzt und ist somit die größte Hausverschiebung der Schweiz. "Im Moment geht alles sehr gut", sagte der zuständige Ingenieur gegenüber Schweizer Medien. Die Verschiebung ist erforderlich, weil die Schweizerische Bundesbahn mehr Platz für zwei weitere Gleise des öffentlichen Personennahverkehrs benötigt.
Dortmund - Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hält Rekordmeister Bayern München auch ohne Titel nach wie vor für die erste Kraft in der Fußball-Bundesliga. "Der Status des FC Bayern München ist innerhalb von zwei Jahren nicht ins Wanken zu bringen", sagte Klopp dem Fachmagazin "Kicker". Daher hielt sich der Trainer des deutschen Meisters und Pokalsiegers bei der Frage, ob der BVB den Status des FC Bayern München einnehmen könne, dezent zurück: "Bei einer Wachablösung geht es doch darum, wie die nächsten Jahre ablaufen werden. Das wissen wir nicht, weil wir noch lernen, mit unserer sich ständig verändernden Situation umzugehen. Wir haben aber relativ gute Voraussetzungen dafür geschaffen, dass uns das gelingen kann", meinte Klopp.
Berlin - Der scheidende RWE-Chef Jürgen Großmann hat Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert und eine "Macht-Mechanikerin" genannt. Beim Atomausstieg habe sie "nicht politisch geführt", sondern die Entscheidung an eine Ethikkommission wegdelegiert, sagte Großmann der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". "Wenn man führen will muss man Überzeugungen haben. Wenn die eigene Überzeugung nur die ist, an die Macht zu kommen und Macht zu behalten, dann reicht das nicht als Wahlprogramm und das merkt die Bevölkerung", sagte Großmann.
Berlin - Fast zwei Drittel der Hartz-IV-Empfänger beziehen schon länger als zwei Jahre Arbeitslosengeld II. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) unter Berufung auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach sinkt zwar die Gesamtzahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger, aber der Anteil der Dauer-Bezieher steigt weiter an.
Cannes - In Cannes sind am Mittwoch die 65. Internationalen Filmfestspiele eröffnet worden. Zum Auftackt reisten Hollywood-Größen wie Bruce Willis, Diane Kruger und Edward Norton an. Im Mittelpunkt der Gala stand die Tragikomödie "Moonrise Kingdom" von US-Regisseur Wes Anderson.
Los Angeles - Die US-Sängerin Jennifer Lopez liebt es in Klatsch-Zeitungen zu schmökern. "Diese Magazine machen einfach Spaß", sagte sie in der "The Ellen Degeneres Show". Allerdings mache sie es sauer, wenn die Zeitungen Dinge über sie veröffentlichen, die so nicht stimmen.
Stuttgart - Der Mörder des elfjährigen Tobias muss lebenslang hinter Gitter. Das urteilte das Landgericht Stuttgart am Mittwoch. Der heute 48 Jahre alte Mann aus dem Kreis Esslingen hatte gestanden, den Jungen am 30. Oktober 2000 im Gebiet Schönbuch südwestlich von Stuttgart mit 38 Messerstichen in Bauch, Rücken und Schulter getötet zu haben.
Düsseldorf - Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger hat dem Industriekonzern einen tiefgreifenden Kulturwandel verordnet. Die Mitarbeiter hätten sich meist nicht als Teil von Thyssen-Krupp verstanden, sondern als Stahlarbeiter, Aufzugs- oder Anlagenbauer bei einer der vielen Tochterfirmen unter dem Konzerndach, sagte Hiesinger dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). "Die Thyssen-Krupp AG, das war der Deckel, der aus Sicht der Einzelgesellschaften nur Mehrkosten verursacht. Damit vergeben wir viele Chancen."
Leverkusen - Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat sich die Dienste des Trainerduos Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä langfristig gesichert. Cheftrainer Lewandowski und Teamchef Hyypiä unterschrieben jeweils Drei-Jahres-Verträge bis zum 30. Juni 2015, teilte der Verein am Dienstag mit. Mit dem Trainer-Duo will Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser Leverkusen weiter im oberen Tabellendrittel etablieren und die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe schaffen.
Wien - In Wien ist eine fast 90 Jahre alte Kamera der Marke Leica für 2,16 Millionen Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus Westlicht mitteilte, gab ein anonymer Käufer das Höchstgebot für den Apparat aus dem Jahr 1923 ab. Der Kaufpreis stellt einen neuen Weltrekord dar: Bislang lag der Höchstpreis für einen ähnlichen Fotoapparat bei 1,32 Millionen Euro.
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