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Berlin - Thomas Gottschalk will sich nach dem Scheitern seiner Vorabendshow "nicht beleidigt aus der Öffentlichkeit zurückziehen". Das kündigte Gottschalk im Nachrichtenmagazin "Focus" an. Selbstkritisch sagte er: "Ich habe mir die Nummer schön geredet und war wohl auch eloquent genug, das Konzept der ARD schmackhaft zu machen."
Mainz - Nachdem die Nachfolge bei "Wetten, dass …?" geklärt ist, verteilt das ZDF nun den weiteren Show-Nachlass seines früheren Star-Moderators Thomas Gottschalk. Dabei sollen die beiden Vorzeigemitarbeiter des Senders, Markus Lanz und Jörg Pilawa, nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" paritätisch bedacht werden. Das ZDF bestätigte Gespräche.
Köln - Die Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR), Monika Piel, sieht in "Gottschalk live" ein wichtiges Experiment, das gescheitert sei. "An Gottschalk sieht man, dass wir in einer völlig anderen medialen Welt als noch vor 20 Jahren leben. Unser Publikum erwartet, dass die erste Sendung perfekt ist. Hat sie erkennbare Mängel, dann ist es ganz schwer, diesen ersten Eindruck zu revidieren", sagte Piel der "Rheinischen Post".
Berlin - Thomas Gottschalk sieht sich nicht als Opfer der ARD. Der Showmaster, dessen Sendung "Gottschalk live" im Juni nach knapp fünf Monaten aus dem Programm genommen wird, schreibt in der "Bild-Zeitung": "Ich bin sicher kein Opfer von ARD-Intrigen, wie manche mich zu trösten versuchen. An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld." Gottschalk erklärt, er habe sich stets "eher als Kellner verstanden denn als Koch".
Berlin - Ute Biernat, Produzentin der abgesetzten ARD-Vorabendshow "Gottschalk live", führt das Scheitern der Sendung nicht auf konzeptionelle Produktionsschwächen zurück. "Gottschalk sollte Mittelpunkt der Sendung sein, aber wir haben uns nicht auf seiner Beliebtheit ausgeruht, sondern lange und intensiv mit allen Beteiligten, Thomas Gottschalk selbst und dem WDR, an dem Konzept gearbeitet", sagte Biernat in einem Exklusiv-Interview mit dem Branchenmagazin "W&V", dessen Ausgabe an diesem Donnerstag erscheint. Es sei die große Aufgabe bei jeder neuen Sendung herauszufinden, was die Leute vor dem Bildschirm fesselt - "leider ist uns das in diesem Fall nur mäßig gelungen", sagte Biernat weiter.

Mit seinem neuen Album "Tuskegee" hat Lionel Richie Platz 1 der US-Billboardcharts erobert und ist damit zum erstem Mal seit 1986 wieder zurück an der Chartspitze in den Vereinigten Staaten! Auf seinem ersten Country-Duettalbum „Tuskegee“, benannt nach seinem Geburts- und Heimatort in Alabama, kehrt Lionel Richie zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert seine größten Hits im neuen Gewand. Anlässlich der Veröffentlichung hierzulande am 27. April wird der fünffache Grammy-Gewinner, Oscar-, Golden Globe- und ECHO-Preisträger in dieser Woche in Deutschland in einigen ausgewählten Shows zu Gast sein, um "Tuskegee" vorzustellen. 

Hamburg - Die schlechten Zuschauerzahlen von "Gottschalk live" haben das erste Programm in der Publikumsgunst einem Medienbericht zufolge auf den vierten Rang abrutschen lassen. Zu diesem Ergebnis jedenfalls kommt laut Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" die Analyse eines internen ARD-Papiers zur aktuellen Wettbewerbssituation. Im ersten Quartal 2012 habe das Erste trotz Wintersportübertragungen keine zufriedenstellenden Einschaltzahlen gehabt.
Berlin - Moderator Frank Elstner ist noch immer von der von ihm erfundenen Sendung "Wetten, dass.." überzeugt – auch ohne den ausgestiegenen Moderator Thomas Gottschalk. "Ich schwöre Ihnen, "Wetten, dass..." wird noch 20 Jahre funktionieren, wenn man es richtig macht. Kein Redakteur muss sich eine Wette einfallen lassen, die kommen alle von außen", sagte Elstner im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Der WDR als federführender Sender für die Vorabendsendung „Gottschalk live" weist die irreführende Vorabmeldung der ZEIT zurück, nach der die ARD den Produktionsvertrag an den Kontrollgremien der Sender vorbei mit der Degeto „eingefädelt" haben soll.

Berlin - Entertainer Thomas Gottschalk ist auf der Suche nach einer Sparringspartnerin. Vorige Woche castete die Redaktion seiner quotenschwachen ARD-Show "Gottschalk live" mehrere Nachwuchskräfte, die dem 61-Jährigen künftig zur Seite stehen könnten, berichtet der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Gottschalk selbst wünsche sich "eine möglichst unbekannte, freche, kluge Frau", heißt es aus seinem Umfeld.
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