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Berlin - Unionsfraktionsvize Michael Meister (CDU) hat den Eurobonds-Befürwortern Frankreich und Italien vorgeschlagen, gemeinsame Staatsanleihen aufzulegen. "Die Staaten, die die Eurobonds fordern, können zusammen gemeinsame Bonds herausgeben", sagte Meister der "Rheinischen Post". Deutschland lehne eine Beteiligung an solchen gemeinsamen Staatsanleihen der Euro-Länder jedoch ab.
Lille - Dem ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn droht ein weiteres Verfahren: Die Staatsanwaltschaft im nordfranzösischen Lille ermittelt wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung. Wie die Richter mitteilten, gebe es einen Anfangsverdacht, wonach es im Dezember 2010 zu derartigen Handlungen gekommen sei. Der Ex-IWF-Chef habe zwar zugegeben, an Sex-Partys in Paris, Brüssel und Washington teilgenommen zu haben.
Paris - Frankreichs neuer Staatspräsident François Hollande hat einem Medienbericht zufolge erhebliche Vorbehalte gegen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble als nächsten Chef der Euro-Gruppe. Hollande ließ die Verantwortlichen in Brüssel nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wissen, dass er einen deutschen Vorsitzenden der Euro-Finanzminister nur sehr schwer akzeptieren könne. Wenn überhaupt, so der Franzose, müsse Schäuble seinen Job als Bundesfinanzminister aufgeben.
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet offenbar nicht damit, dass eine Einigung über die Euro-Politik mit dem neuen französischen Präsidenten François Hollande noch vor den dortigen Parlamentswahlen am 10. und 17. Juni möglich ist. Zu Kompromissen werde es vermutlich erst vor dem EU-Gipfel Ende Juni kommen, heißt es laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" im Kanzleramt. Hollande war am vergangenen Dienstag zum Antrittsbesuch nach Berlin gereist.
Camp David - Die führenden Industrienationen (G8) haben sich für einen Verbleib Griechenlands innerhalb der Euro-Zone ausgesprochen. "Wir bekräftigen unser Interesse daran, dass Griechenland weiterhin Teil der Euro-Zone bleibt, solange es seinen Verpflichtungen nachkommt", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung. Überdies gebe es positive Zeichen für eine Erholung der Weltwirtschaft, hieß es in der Erklärung weiter.
Tourrettes - Überraschende Begegnung im Quartier der Nationalmannschaft in Südfrankreich: Der niederländische Trainer Guus Hiddink saß am Samstagmorgen am Frühstückstisch im Restaurant des Hotels in Tourettes, als die deutschen Spieler in Richtung Frühstück gingen. Nach ungläubigen Blicken stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um ein Double, sondern den "echten" Guus Hiddink handelte, der im Hotel als Feriengast gebucht hat. Selbstverständlich begrüßten ihn Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ganz herzlich und plauderten mit dem Fußball-Globetrotter.
Berlin - Die Bundesregierung ist nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für Ideen und Initiativen des neuen französischen Präsidenten Francois Hollande zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung offen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Schäuble: "Da freuen sich doch alle darauf, dass Frankreich jetzt mit dem neu gewählten Präsidenten neue Impulse geben will. Die Bundesregierung ist bereit, über alles zu diskutieren."
Washington - Der französische Präsident François Hollande hat vor dem Nato-Gipfel in Camp David seine Absicht bekräftigt, alle französischen Kampftruppen bis zum Ende des laufenden Jahres aus Afghanistan abziehen zu wollen. Dies sagte Hollande US-Präsident Barack Obama am Freitag. Hollande hatte kurz vor dem Nato-Gipfel seinen Antrittsbesuch bei Obama absolviert.
Straßburg - Der Chef der CSU-Landesgruppe im Europaparlament, Markus Ferber, hat einen geplanten Auftritt des französischen Präsidenten François Hollande in der kommenden Woche vor dem Plenum scharf kritisiert. "Mit großem Erstaunen" habe er zur Kenntnis genommen, "dass der neu gewählte französische Präsident François Hollande für die kommende Woche eingeladen wurde", schrieb Ferber mit Datum vom 16. Mai an den Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD). Der Brief liegt "Welt Online" vor.
Cannes - In Cannes sind am Mittwoch die 65. Internationalen Filmfestspiele eröffnet worden. Zum Auftackt reisten Hollywood-Größen wie Bruce Willis, Diane Kruger und Edward Norton an. Im Mittelpunkt der Gala stand die Tragikomödie "Moonrise Kingdom" von US-Regisseur Wes Anderson.
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