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Berlin - Thomas Gottschalk will sich nach dem Scheitern seiner Vorabendshow "nicht beleidigt aus der Öffentlichkeit zurückziehen". Das kündigte Gottschalk im Nachrichtenmagazin "Focus" an. Selbstkritisch sagte er: "Ich habe mir die Nummer schön geredet und war wohl auch eloquent genug, das Konzept der ARD schmackhaft zu machen."
Düsseldorf - Die SPD wird laut einer Prognose von infratest-dimap im Auftrag der ARD bei der NRW-Landtagswahl mit 39 Prozent die stärkste Kraft im bevölkerungsreichsten Bundesland. Die CDU kommt auf 26 Prozent, die Grünen auf 12 Prozent, die FDP auf 8,5 Prozent, die Piratenpartei auf 7,5 Prozent, die Linkspartei auf 2,5 Prozent. Die Prognose wurde auf Basis von Nachwahlbefragungen erstellt und ist erfahrungsgemäß zuverlässiger, als Umfragen im Vorfeld der Wahl.

Vom 27. Juli bis 12. August blickt die Welt nach London: Mehr als 10.000 Athletinnen und Athleten nehmen an den Olympischen Spielen 2012 teil. Millionen Menschen auch in Deutschland fiebern diesem sportlichen Ereignis entgegen. ARD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus Programm, Produktion und Technik werden für eine reibungslose Übertragung der Spiele aus London sorgen. Nach Seoul, Sydney und Peking ist der Norddeutsche Rundfunk zum vierten Mal als Federführer von der ARD mit der Planung und Umsetzung der Berichterstattung beauftragt.

Kiel - CDU und SPD liegen bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein fast gleichauf. Dies geht aus den Hochrechnungen von ARD und ZDF hervor, nach denen die CDU 30,6 Prozent der Stimmen erhält, während die Sozialdemokraten auf 29,9 (ARD) bis 30,4 (ZDF) Prozent kommen. Die Grünen erreichen 13,3 (ZDF) bis 13,6 (ARD) Prozent.
Kiel - Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein liefern sich CDU und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während die 18-Uhr-Prognose der ARD die CDU mit 30,5 Prozent knapp vor der SPD mit 29,5 Prozent sieht, liegen laut ZDF-Prognose beide Parteien mit 30,5 Prozent gleichauf. Einen unverhofften Erfolg kann offenbar die FDP für sich verbuchen, sie erreicht mit laut Prognosen 8,5 Prozent überraschend deutlich den Wiedereinzug ins Parlament, ein Ergebnis mit dem in den letzten Wochen vor der Wahl niemand bei der Partei mehr gerechnet hatte.
Kiel - Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein wird die CDU mit circa 30,5 Prozent vermutlich stärkste Kraft, vor der SPD mit 29,5 Prozent. Das ist das Ergebnis der Prognose, die die ARD um 18 Uhr veröffentlichte. Die Piratenpartei schaffte erstmals den Einzug ins Kieler Parlament und erreicht 8,0 Prozent.
Berlin - Thomas Gottschalk sieht sich nicht als Opfer der ARD. Der Showmaster, dessen Sendung "Gottschalk live" im Juni nach knapp fünf Monaten aus dem Programm genommen wird, schreibt in der "Bild-Zeitung": "Ich bin sicher kein Opfer von ARD-Intrigen, wie manche mich zu trösten versuchen. An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld." Gottschalk erklärt, er habe sich stets "eher als Kellner verstanden denn als Koch".
Berlin - Ute Biernat, Produzentin der abgesetzten ARD-Vorabendshow "Gottschalk live", führt das Scheitern der Sendung nicht auf konzeptionelle Produktionsschwächen zurück. "Gottschalk sollte Mittelpunkt der Sendung sein, aber wir haben uns nicht auf seiner Beliebtheit ausgeruht, sondern lange und intensiv mit allen Beteiligten, Thomas Gottschalk selbst und dem WDR, an dem Konzept gearbeitet", sagte Biernat in einem Exklusiv-Interview mit dem Branchenmagazin "W&V", dessen Ausgabe an diesem Donnerstag erscheint. Es sei die große Aufgabe bei jeder neuen Sendung herauszufinden, was die Leute vor dem Bildschirm fesselt - "leider ist uns das in diesem Fall nur mäßig gelungen", sagte Biernat weiter.
Hamburg - Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF wollen bei ihrer Berichterstattung über die Europameisterschaft auch kritisch auf die politische Lage in der Ukraine eingehen. Das sagte ARD-Teamchef Jörg Schönenborn am Dienstag in Hamburg. Auch wenn das Hauptaugenmerk auf der fußballerischen Berichterstattung liegen soll, kündigte ZDF-Hauptredaktionsleiter für Politik und Zeitgeschehen, Theo Koll an, dass es Reportagen und Dokumentationen über die Veranstaltungsländer geben wird.

… eine Meinung und allmählich fühle ich mich förmlich unter Druck gesetzt, Panik wegen meines Fernsehempfangs bekommen zu müssen. Denn ab dem 30. April sieht´s ja angeblich düster aus. Dann wird das analoge Fernsehen zur Vergangenheit und einige Fernsehzuschauer gucken in die Röhre.

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