Vielleicht war es der Name, der Schauspieler und Intellektuelle zur Eröffnung 1988 lockte. Einmal hier, blieben sie.
Denn das Art-déco-Interieur mit kupfernen Wandplatten wirkte für Bochum damals ungewöhnlich urban. Seither ist es dem Tucholsky gelungen, sich treu zu bleiben und sich immer neu zu erfinden. Nach wie vor sind Frühstückszeiten (bis 18 Uhr) und Getränkeliste schier endlos. Wenn die Gesellschaft charmant ist oder die Getränke zu süffig sind, bleibt man vor Ort und bettet sich im Art Hotel Tucholsky zwischen Jugendstil und Postmoderne.