Er schwärmt von der Zusammenarbeit mit Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre: "Von ihm weiß ich, dass ich beim Passspiel, Torschuss oder Dribbling genau auf meine Schritte achten soll. Im Hinblick auf meine Gegenspieler sagte der Trainer mal, dass ich auf deren Füße achten soll, wenn ich auf sie zulaufe. Die Stellung der Füße würde verraten, an welcher Seite ich vorbei laufen kann. Ich finde es großartig, wenn einem ein Trainer so etwas mit auf den Weg gibt." Auch wenn das öffentliche Interesse an seiner Person gestiegen ist, genießt Reus das Dasein als Fußball-Profi: "Ehrlich gesagt, lebe ich mein Leben immer noch so wie vorher. Natürlich ist die Aufmerksamkeit größer geworden. Wenn ich heute durch die Stadt gehe, werde ich öfter erkannt und nach Autogrammen oder einem gemeinsamen Foto gefragt. Aber wenn du gesund im Kopf bist und nicht abhebst, sollte so etwas kein Problem sein. Da gibt es Fußballspieler, die das auf Grund ihres Status ganz anders erleben. Ich denke, Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo können nicht einfach so ungestört durch die Straßen spazieren. Im Vergleich dazu habe ich ein ganz entspanntes Leben." Reus hofft, dass er im Sommer zum Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine gehört: "Ich hoffe, dass ich mich für den Bundestrainer empfehlen kann." Angesprochen darauf, was für die deutsche Nationalmannschaft bei dem Turnier möglich ist, sagte Reus: "Alles. Ich glaube, es wird mal Zeit, dass wir endlich einen Titel nach Hause holen. Wir waren zuletzt oft davor. Aber die Gegner sind alle stark. Es wird also nicht einfach."
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