Kriminologe fordert Freigabe von Dopingmitteln
Frankfurt/Main - Der renommierte Gießener Kriminologe Arthur Kreuzer spricht sich vehement gegen eine Ausweitung des Strafrechts aus, um dopende Sportler zu belangen. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Freitagsausgabe) kritisiert er die Gesetzentwürfe der Grünen und Bayerns: "Sonst der Terrorabwehr dienende Verfolgungsmaßnahmen - Durchsuchung, Beschlagnahme, Telefonüberwachung, Untersuchungshaft, Kronzeugenregelung - sollen sich gegen dopende Sportler richten." "Spitzen- und Leistungssport unterliegen prägenden gesellschaftlichen Zwängen", schreibt Kreuzer in der F.A.Z. Diese lassen Doping als unausweichlich, gegen Vermeidungsmaßnahmen weitgehend immun erscheinen. Hochleistungssport fügt sich der Maxime der Leistungssteigerung.





