Der Vorfall hatte einige Kritik ausgelöst, auch an der Informationspolitik der Behörden. Diese hatten zunächst erklärt, dass der Flüchtige nicht gefährlich sei, später jedoch eingeräumt, dass er in Polen wegen des Verdachts der Tötung und der Brandstiftung gesucht werde. Zudem hatte die JVA Bochum in der Vergangenheit mehrfach wegen Ausbrüchen und Ausbruchsversuchen für Schlagzeilen gesorgt. Der 47-Jährige sitzt in Deutschland wegen Diebstahls ein. Nach Ende seiner Haftstrafe soll er an Polen ausgeliefert werden, wo ihn eine Haftstrafe von etwa acht Jahren erwartet.
(c) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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