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WDR weist irreführende ZEIT-Vorabmeldung zu „Gottschalk live“ zurück

Der WDR als federführender Sender für die Vorabendsendung „Gottschalk live" weist die irreführende Vorabmeldung der ZEIT zurück, nach der die ARD den Produktionsvertrag an den Kontrollgremien der Sender vorbei mit der Degeto „eingefädelt" haben soll.

Maßgeblich für die Frage, ob die Gremien einzubinden sind, ist die Frage, ob der WDR sachlich und finanziell verpflichtet ist, d.h. ob Verträge aus Gebührenmitteln finanziert werden. Beides ist nicht der Fall. Der WDR ist nicht verpflichtet und zahlt keinen Cent aus Gebührenmitteln.

Bei „Gottschalk live" wurde nicht anders verfahren als bei allen anderen Vorabendproduktionen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Werbeeinnahmen und die Etatverantwortung liegt daher bei den Werbegesellschaften.

Diese Vorgehensweise gilt seit Harmonisierung des ARD-Vorabend-programms 1993/94. Von einer Umgehung der Gremien kann deshalb keine Rede sein.

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