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Regionaldirektorin zu Gast in Bochum

    17. Januar 2012

Bochum war die erste Station von Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel im neuen Jahr 2012 auf ihrer „Tour de Ruhr" mit Antrittsbesuchen bei den 15 Mitgliedskommunen und –Kreisen des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Im Rathaus traf sie heute (17. Januar) Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes.

Ein zentrales Thema bei dem Gespräch im Bochumer Rathaus war das Freizeitzentrum Kemnade, das der RVR gemeinsam mit der Stadt Bochum und anderen Partnern betreibt. Das Freizeitbad und der angrenzende Stausee gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen für Freizeiterholung am Wasser im mittleren Ruhrgebiet. Mit dem Bau der Ruhr-Inline-Bahn rund um den See wird sich die Attraktivität weiter erhöhen, sind sich die beiden Gesellschafter sicher. Daher soll die Parkplatzsituation und das gastronomische Angebot weiter verbessert werden.

Um Freizeitaktivitäten auf dem Rad geht es beim Ausbau der Springorum-Trasse zu einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung im Radwegenetz der Metropole Ruhr. Der Spatenstich für die neun Kilometer lange Strecke ist im Dezember 2011 erfolgt. Alltags- und Freizeitverkehr soll der neue Radschnellweg Ruhr aufnehmen. Für dieses einzigartige Projekt des RVR hat die Stadt Bochum noch Ende 2011 ihre Unterstützung zugesagt. Der Radschnellweg Ruhr verläuft von West nach Ost einmal quer durch die Metropole Ruhr und soll Berufspendlern den Umstieg vom Auto auf das Rad erleichtern.

Zur Sprache kam zudem die neue Rolle des RVR als Regionalplanungsbehörde und interkommunale Kooperationen auf verschiedenen Ebenen. „Jenseits kommunaler Belange muss die Metropole Ruhr bei wichtigen Zukunftsfragen wie Verkehr, Demographie oder Kommunalfinanzen mit einer Stimme gegenüber Land und Bund auftreten", sagte Karola Geiß-Netthöfel bei ihrem Besuch in Bochum. Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz ergänzte: „Bochum wird diese Zukunftsfragen

mit beantworten. Gerade auch die ausgezeichnete Bochumer Hochschullandschaft kann hierzu wesentliche Impulse liefern."

Der Regionalverband Ruhr mit Sitz in Essen ist die Klammer der Metropole Ruhr. Zu den Aufgaben des Verbandes gehören regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung, Freiflächenentwicklung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Er verantwortet seit Herbst 2009 die Staatliche Regionalplanung für das Ruhrgebiet. Die Route der Industriekultur und der Emscher Landschaftspark sind zwei regionale Großprojekte in Trägerschaft des RVR. Zum Verbandsgebiet gehören 11 kreisfreie Städte und vier Kreise in denen rund 5,2 Millionen Menschen leben.


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