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Freiheit hinterm Horizont

  • geschrieben von 
Horst-Michael Schulz und Bertram Kaden Flüchten in einem Schlauchboot über die Ostsee
Sie können froh sein, dass sie noch am Leben sind. Im September 1979 fliehen Horst-Michael Schulz und Bertram Kaden unter abenteuerlichen Umständen aus der DDR. Die beiden Studenten aus Greifswald wollen in einem Schlauchboot von der Insel Rügen nach Schweden flüchten. Aber schon am Kap Arkona schützt sie die Küste Rügens nicht mehr vor den meterhohen Wellen und ihr Schlauchboot droht zu kentern. Sie müssen umkehren und landen halb erfroren und vollkommen entkräftet wieder am Strand von Rügen. Irgendwie schaffen sie es ihr Boot in Auto zu verstauen und nach Greifswald zurückzufahren. 
In der gleichen Nacht nimmt der Fluchtversuch von fünf weiteren DDR-Bürgern ein tragisches Ende. Sie ertrinken alle in der Ostsee. Die Flucht von Horst-Michael Schulz und Bertram Kaden bleibt aber unentdeckt.
Neun Monate später wagen die beiden jungen Männer es erneut. Wieder wollen sie in ihren kleinen Zwei-Mann-Schlauchboot über die Ostsee fliehen. Damit beginnt für sie die längste Reise ihres Lebens und diesmal sind sie erfolgreich. Die Flucht führt zu dem Punkt, an dem alles endete und gleichzeitig alles neu anfängt. Eines aber ist geblieben: Eine lebenslange Freundschaft.
Die Dokumentation berichtet über den Drang junger Männer, dem Arbeiter-und Bauernstaat zu entkommen. Selbst die widrigsten Grenzerfahrungen können sie nicht stoppen.
"Freiheit hinterm Horizont" ist zu sehen am Sonnabend, 01.10.2011, 17.30 Uhr im NDR Fernsehen.
22. September 2011 | MM
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